Zu diesen 4 Anzeichen solltest du aufhören, Kaffee zu trinken

Kaffee gehört für viele zum Morgen wie Zähneputzen. Trotzdem verlieren wir manchmal den Überblick, wie viel wir wirklich trinken. Häufig übergehen wir die Signale unseres Körpers, die auf zu viel Koffein hindeuten. Bewusst Kaffee zu trinken gehört nicht nur zur Ess- und Trinkkultur, sondern ist auch ein Thema bei Gesprächen über einen gesunden Alltag. Dieser Text erklärt, wann eine Kaffeepause Sinn macht und welche Anzeichen dafür sprechen.
Wie viel Koffein ist noch okay — und was kann passieren
Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sollten gesunde Erwachsene höchstens 400 mg pro Tag zu sich nehmen (das entspricht etwa 4 bis 5 Tassen Kaffee). Für schwangere Frauen liegt die Grenze bei 200 mg pro Tag. Wer mehr trinkt, kann unter anderem Schlaflosigkeit, Nervosität, stärkere Herzfrequenz und Magen-Darm-Beschwerden bekommen. Kinder sollten maximal 2,5 mg Koffein pro Kilogramm Körpergewicht bekommen, sonst können Nervosität oder Ängstlichkeit auftreten.
Koffein steckt nicht nur im Kaffee. Auch Tee, Energy-Drinks, Cola, Schokolade und manche Medikamente liefern nennenswerte Mengen. Besonders Energy-Drinks enthalten im Schnitt 80 mg Koffein pro Dose. Wer verschiedene dieser Sachen kombiniert, riskiert schnell, die sichere Grenze zu überschreiten, ohne es zu merken.
Woran dein Körper zeigt, dass er eine Pause braucht
Sodbrennen nach Kaffee
Ein häufiges Anzeichen für zu viel Kaffee ist Sodbrennen. Das brennende Gefühl kommt zustande, weil Kaffee den Verschluss zwischen Magen und Speiseröhre erschlaffen lassen kann und so Magensäure nach oben steigt. Tritt das öfter auf, lohnt es sich, für ein paar Tage auf Kaffee zu verzichten, damit der Magen sich erholen kann.
Schlafprobleme durch Koffein
Schon eine Tasse am späten Nachmittag kann den natürlichen Schlafrhythmus durcheinanderbringen, denn Koffein bleibt stundenlang im Körper aktiv. Das kann dazu führen, dass man häufiger aufwacht oder Schwierigkeiten hat, einzuschlafen. Bewusster mit dem Konsum umgehen, besonders am Abend, hilft hier oft weiter.
Entzugserscheinungen und mögliche Abhängigkeit
Kopfschmerzen, Reizbarkeit und ein Gefühl von Kraftlosigkeit können auftreten, wenn man eine gewohnte Tasse auslässt. Solche Entzugserscheinungen deuten auf eine Gewöhnung hin: Der Körper verlangt dann immer mehr Koffein, damit die Wirkung erhalten bleibt. Ein schrittweises Reduzieren ist eine praktikable Methode, um diese Abhängigkeit abzubauen.
Heißhungerattacken und Gewichtszunahme
Kaffee unterdrückt kurzfristig das Hungergefühl, kann aber langfristig Heißhungerattacken und damit Gewichtszunahme begünstigen, wenn Mahlzeiten regelmäßig durch Kaffee ersetzt werden. Diese Fehlkompensation kann über die Zeit zu einer Zunahme des Gewichts führen.
Persönliche Erfahrung und Schlussfolgerungen
Eine unbenannte Autorin schildert ihre eigenen Erfahrungen beim Reduzieren des Kaffeekonsums: Die ersten zwei Tage waren geprägt von Kopfschmerzen und Stimmungstiefs, doch nach einer Woche verbesserten sich Schlaf und Verdauung deutlich. Das zeigt, dass bewusster Umgang mit Kaffee nicht nur der Gesundheit zugutekommt, sondern oft auch das allgemeine Wohlbefinden und die Energie steigert.
Wer die Signale des Körpers wahrnimmt und seinen Koffeinkonsum moderat hält, kann gesundheitliche Probleme vermeiden und zu einem ausgeglicheneren Lebensstil finden. Ab und zu auf Kaffee zu verzichten, kann sich sowohl für Körper als auch Geist lohnen.